Tötungsstation Csongrád

Die Stadt Csongràd liegt in der südlichen Groß-Tief Ebene ca. 40 km von Kecskemét entfernt.  Die nächst größere und wahrscheinlich bekanntere Stadt ist Szentes.

Die Tötung in Csongràd ist klein und somit recht überschaubar, allerdings ist sie auch auf einem sehr niedrigen Standard.

Es gibt 10 Zwinger, die  zwar alle verschiedene Größen haben, aber alle sind für  „24 Stunden, 365 Tage lang“ viel zu klein!

Die Tötung liegt auf einem eigentlich recht schönen Gelände, allerdings wenn man weiß  wofür dieses Geländer genutzt wird, dann ist dies  nur noch ein Ort des Grauens! 

Vor den Zwingeranlagen gibt es eine kleine Grünfläche und auch ein paar Bäume. Ein recht guter Platz um dort einen Auslauf bauen zu können, so dass die Tiere zumindest einige Zeit am Tag die Möglichkeit hätten sich zu bewegen.

In Csongràd fehlt es aber leider an noch so vielem mehr.

Es gibt trotz der geringen Anzahl Hunde keine Wassernäpfe, genutzt werden alte, teilweise rostige Kochtöpfe, die Zwinger haben keine Hütten oder Körbe und mache sind so schmal, dass auch kein Korb reinpassen würde…

Die Tiere können nur wenige Schritte nach vorne oder nach hinten gehen, das war es!
Man sorgt dafür, dass die Tiere zumindest erst einmal, überleben. Gut leben oder gar artgerecht ist hier Fehlanzeige!

Und nicht nur hier, sondern in allen Tötungen dieser Welt ist es dasselbe Prinzip, überleben bis die Quarantänezeit vorbei ist und solange es Geld pro Hund und Tag gibt. Werden es zu viele dann wird getötet…

Es gibt keine Richtlinien oder Vorschriften wie groß, breit oder hoch die Zwinger in Tötungen sein müssen und es gilt das Motto, es wird schon passen.

    

Die Tötung in Csongràd ist staatlich und wird von einem Mann betrieben, der dafür zu sorgen hat, dass die Hunde täglich ihr Wasser und Futter erhalten und der darauf zu achten hat, dass sie alle eine 14-tägige Quarantänezeit durchleben.

Wenn die Anzahl Hunde die Kapazität der Zwinger  überschreitet, wird getötet.

Wir vom Tierschutz-Zentrum möchten auch Tieren helfen, die wir vielleicht aus eigenem Platzmangel nicht selber aufnehmen können und auch, weil wir wissen, dass nur Hilfe vor Ort zum dauerhaften Ziel führen wird.

Daher ist es einerseits unser Bestreben zu helfen, damit die in Csongràd untergebrachten Tiere gesehen werden und sie damit eine Chance auf eine Vermittlung bekommen und das  sicher auch in Ungarn.

Andererseits möchten wir  gerne versuchen mit den Behörden, der Gemeinde und dem Bürgermeister zu sprechen, um zu erfragen, wo und wie wir ansetzen können um zu helfen, damit die Tiere vielleicht eine würdigere Unterbringung bekommen können/dürfen.

 Es gäbe sicher Möglichkeiten, durch bauliche Maßnahmen Verbesserungen für die Tiere zu schaffen.

Wir würden gerne medizinische Hilfe anbieten in Form von Impfungen, die über die normale Tollwutimpfung hinausgehen, und natürlich durch Kastrationen, um zumindest diesen Tieren das Leid der Vermehrung zu ersparen.

Wir möchten im Laufe der Zeit verschiedene Projekte für die Hunde in Csongràd vorstellen und wir hoffen, dass Sie uns hierbei unterstützen.

Details werden wir zuerst mit den Zuständigen in Csongrád besprechen und vielleicht auch verhandeln müssen.

Dieses Projekt wird unterstützt von unseren Tierschutz Kollegen der Pfotenhilfe Ungarn e.V.

 

Kein Tier hat es verdient auf ein „Abstellgleis“ gestellt zu werden, nur weil sich keiner verantwortlich fühlt. Die Aufnahme in einer  Tötung verhindert das Streunen und auch das direkte, sofortige Töten und ermöglicht denen, die vielleicht nur weggelaufen sind, innerhalb einer Frist von 14 Tagen von ihrem Besitzer wieder zurück geholt zu werden……danach müssen andere helfen, oder die Hilfe kommt zu spät!

Bitte helfen Sie mit uns bei diesem Projekt, die Tiere in Csongràd zu unterstützen.

Danke!

Tierschutz-Zentrum Team

 

 

 

 

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