Anaplasmen

Anaplasmen befallen bevorzugt eine bestimmte Gruppe von weißen Blutkörperchen.

Anaplasmen sind gram-negative Bakterien die nur innerhalb von Zellen leben können. Für den Hund sind zwei Arten relevant:

Anaplasma phagocytophilum (Überträger: Holzbock) und Anaplasma platys (Überträger: Braune Hundezecke)

In Deutschland findet man Antikörper gegen Anaplasmen bei 30-35% der Hunde. Der Erreger ist in Deutschland überall verbreitet.

Wie bei der Borreliose erkranken nur sehr wenige der infizierten Hunde. 1-4% der Holzbock-Zecken ist mit Anaplasmen infiziert.

Die infizierte Zecke überträgt mit ihrem Speichel den Erreger ca. 24 Stunden nach dem Anheften.

Krankheits-Symptome: 

Fieber, Apathie, Appetitlosigkeit, Bewegungsunlust, Lahmheit - diese kann an unterschiedlichen Gliedmaßen im Wechsel vorkommen, neurologische Symptome, Wasseransammlungen in den Gliedmaßen.

Bei Laboruntersuchungen: oft ein Mangel an Blutplättchen oft auch eine Anämie - Armut an roten Blutkörperchen- maches Mal ein Mangel an weißen Blutkörperchen.

Eine Anaplasmose verläuft sehr selten tödlich.

Diagnose:

Eine Diagnose ist sehr schwierig. Oft geben eben typische Laborveränderungen und unklares Lahmen einen Hinweis auf eine Anaplasmose. Es muss ein komplettes Blutbild gemacht werden und eventuell Untersuchungen eines Gelenkpunktates.

Bei einem indirekten Erregernachweis finden sich Antikörper 1-2 Wochen nach der Infektion. Jedoch gibt es auch gesunde Hunde mit einem hohen Antikörperspiegel. -Beweisend ist ein Antikörpertiter-Anstieg um das Vierfache innerhalb von 2-4 Wochen.-

Therapie:

Therapiert wird mit Doxycyclin über 10 Tage. Möglicherweise müssen noch andere Medikamente verabreicht werden.

Prophylaxe:

Zeckenschutz!!!

Impfungen bestehen nicht, es gibt auch kein anderes prophylaktisches Mittel.

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